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FDP Ennepe-Ruhr wählt Bundestagskandidaten für Hattingen

Jürgen A. Weber kandidiert für die Freien Demokraten im Wahlkreis 139

Auf ihrer Wahlversammlung in Hattingen wählten die Mitglieder des FDP Kreisverbandes Ennepe-Ruhr am Mittwoch den Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 139 (Ennepe Ruhr II). Dieser umfasst die Städte Witten, Hattingen, Herdecke, Wetter und Sprockhövel.

Die Liberalen entschieden sich für den 55-jährigen Facharzt für Anästhesiologie, Jürgen A. Weber, aus Herdecke. Er arbeitet als Oberarzt an den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid. Mit Jürgen A. Weber stellen die Kreisliberalen einen erfahrenen und langjährig profilierten Kommunalpolitiker auf. Weber ist seit 1977 Mitglied der FDP und seit 1999 Mitglied des Rates der Stadt Herdecke.

weber

Jürgen A. Weber

Als Arzt ist er in verschiedenen Organisationen tätig. Als Bundesvorsitzender der Vereinigung Liberaler Ärzte, einer Vorfeldorganisation der FDP, ist er in den übergeordneten Parteigremien als engagierter Sachpolitiker bekannt.

Im Marburger Bund, dem Berufsverband der angestellten Ärzte, ist er seit Jahren als Vorsitzender des Bezirks Lüdenscheid in den Landes- und Bundesgremien unterwegs und setzt sich u.a. für bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ein. Bei den Ärztestreiks vor acht Jahren war er Streikführer in Lüdenscheid. Sein Engagement zeigt sich ebenfalls in der Mitarbeit im Betriebsrat der Märkischen Kliniken. Zurzeit ist er nur noch mit einer halben Stelle Oberarzt, mit einer halben Stelle ist er freigestellter Betriebsrat und außerdem stellvertretender Vorsitzender des Gremiums.

In seiner Vorstellungsrede machte Jürgen A. Weber deutlich, dass die Liberalen in den letzten drei Jahren im Deutschen Bundestag gefehlt haben. „Nicht nur im privaten Umfeld werde ich angesprochen, dass wir dringend wieder in den Bundestag müssen. Auch normale Bürger, die mich aus der Kommunalpolitik kennen, meinen, dass sie die Freien Demokraten wieder als Stimme der Vernunft in dem aktuellen Chaos sehen wollen.“ berichtete Weber von seinen Erfahrungen der letzten Monate.

„Meinen Schwerpunkt würde ich gerne in der Gesundheitspolitik setzen. Hier besteht die Gefahr, dass unser Gesundheitssystem, eines der besten der Welt, gerade nachhaltig geschädigt wird. Die anderen Parteien haben keine inhaltlichen Konzepte, sondern sind mit populistischen Forderungen auf Wählerfang.“ beklagt Jürgen A. Weber.

„Wir brauchen aber durchdachte und kluge Lösungen. Pflegende und Ärzte müssen sich mit ausreichender Personalstärke um Patienten kümmern können, Zeit haben und mit weniger Verwaltungsaufgaben betreut werden. Unser duales Versicherungssystem mit privaten und gesetzlichen Krankenkassen, zu Unrecht von anderer politischer Seite gescholten, hat bisher das hervorragende System ermöglicht. Dieses zu zerschlagen würde weiteren Schaden in das System bringen. Hier geht es um die Befriedigung von Neid und Missgunst und nicht um eine Verbesserung für die Bürger.“

Jürgen A. Weber will Klartext sprechen, nicht mit schwammigen Aussagen Erwartungen befriedigen, die unrealistisch sind. „Als Arzt bin ich es gewohnt, einem Patienten klar und deutlich auch mal sehr unangenehme Dinge zu sagen, die weh tun können oder schlimmer. Es ist aber selbstverständlich, dass ich dann eine Behandlungsoption nenne und mindestens einen Weg, wie entweder die Schmerzen gelindert oder die Krankheit geheilt werden kann. In der Politik ist das gar nicht so anders, mir fehlen hier aber – im übertragenen Sinne – gute und ehrliche Therapeuten. Hier sind viele Scharlatane unterwegs.“

Der Kreisvorsitzende der Liberalen Michael Schwunk war abschließend sehr zufrieden mit dem Ausgang der Wahlversammlung: „Es ist uns gelungen, auch für die Bundestagswahl einen hervorragenden Kandidaten aufzustellen. Damit können wir einen großen Beitrag zum Erreichen unseres großen Zieles, den Wiedereinzug in den Bundestag, leisten. Für uns kann der Wahlkampf nun beginnen.“

v.l.n.r. Schwunk, Middeldorf, Schneidr MdL, Weber

v.l.n.r. Schwunk, Middeldorf, Schneidr MdL, Weber