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FDP Ennepe-Ruhr kürt Landtagskandidaten

Bodo Middeldorf und Frank-Steffen Fröhlich kandidieren für die Freien Demokraten

Auf ihrer Wahlversammlung in Sprockhövel wählten die Mitglieder des FDP Kreisverbandes Ennepe-Ruhr am Mittwoch die beiden Landtagskandidaten für die Wahlkreise 105 (Ennepe Ruhr I) und 106 (Ennepe Ruhr II). Im Wahlkreis 105, der die Städte Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter umfasst, wird der Sprockhöveler Bodo Middeldorf antreten, im Wahlkreis 106 mit den Städten Witten und Herdecke stellte die Partei den Wittener Frank-Steffen Fröhlich auf. Beide Voten fielen einstimmig aus.

Frank-Steffen Fröhlich

Bodo Middeldorf

Mit beiden Kandidaten stellen die Kreisliberalen langjährig profilierte Kommunalpolitiker auf. Middeldorf ist seit 12 Jahren Mitglied des Rates der Stadt Sprockhövel und führt als Vorsitzender sowohl die Partei als auch die Fraktion im Rat. Als stellvertretender Kreis- und Bezirksvorsitzender ist er darüber hinaus auch in übergeordneten Parteigremien an führenden Positionen im Einsatz. Middeldorf ging schon einmal 2005 als Landtagskandidat für die FDP ins Rennen. Er arbeitet als Geschäftsführer der Bergischen Gesellschaft im Städtedreieck Wuppertal Solingen Remscheid.

Auch Fröhlich kann auf eine langjährige aktive kommunalpolitische Arbeit zurückblicken. Aktuell gestaltet er für die FDP als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Witten Politik. Sein politischer Schwerpunkt liegt im Bereich der Kultur. Fröhlich ist Mitglied des FDP Landesfachausschusses für Kultur und Medien und vor Ort als Vorsitzender des Fördervereins der Bibliothek Witten aktiv.

In seiner Vorstellungsrede betonte Middeldorf die Notwendigkeit grundlegender Reformen in der Wirtschafts- und Bildungspolitik des Landes NRW. Man brauche endlich eine Politik, die auf Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft setze und sich dabei nicht von ideologischen Vorgaben, sondern von den tatsächlichen Bedarfen der Menschen und der Unternehmen leiten lasse. „NRW wird noch zu einem Entwicklungsland. Wenn wir nicht in digitale Infrastruktur und damit in Zukunft investieren, werden wir die Zukunft verlieren!“, so Middeldorf wörtlich. Dazu gehöre in der Bildungspolitik ein klares Bekenntnis zu einer besseren Ausstattung der Schulen: „Wir brauchen eine Atmosphäre in unseren Schulen, die unseren Kindern und Jugendlichen Mut macht mit einer guten Bildung den Lebensweg zu beschreiten. Wir brauchen eine klare und konsequente Priorisierung von Bildungsinvestitionen.“ Den Umgang des Landes mit den Städten in der Frage der Kosten der Flüchtlingsunterbringung nannte Middeldorf einen Skandal. Das Land weigere sich, den Kommunen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung zu stellen und zwinge die Stärkungspaktkommunen in abenteuerliche Haushaltskonstruktionen.

Frank-Steffen Fröhlich

Fröhlich sprach sich in seiner Vorstellung vor allem für eine höhere Bedeutung der Kulturpolitik auch auf kommunaler Ebene aus. Diese sei eine wichtige Flankierung in den Bemühungen um eine Bildungsoffensive in NRW. Daher dürften die kulturellen Aktivitäten in den Städten nicht Opfer der schlechten Finanzausstattung werden. „Die Kulturarbeit darf nicht länger nur als entbehrliche freiwillige Leistung angesehen werden und somit erstes Ziel des Rotstifts sein. Kultur muss zukünftig als Pflichtaufgabe in den öffentlichen Haushalten definiert werden!“, so der Appell von Fröhlich.

Der Kreisvorsitzende der Liberalen Michael Schwunk war abschließend sichtlich stolz auf die beiden Kandidaten: „Damit zeigen die Freien Demokraten im Ennepe-Ruhr-Kreis, dass sie personell hervorragend aufgestellt sind.“ Gerade weil es sich bei diesen Bewerbern um starke Persönlichkeiten handele, blickten die Kreisliberalen auch durchaus optimistisch auf aussichtsreiche Listenplatzierungen ihrer Kandidaten. Die bisherigen Vorzeichen untermauerten diese Einschätzung.

Michael Schwunk (OV Schwelm), Robin Thiele (OV Hattingen), Bodo Middeldorf, Andre Menninger (OV Wetter)